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Die Pfeifenpflege

Um Ihnen den vollen Rauchgenuß zu ermöglichen benötigt Ihre Pfeife stetige Pflege der Innenräume. Hin und wieder Bedarf es natürlich auch einer Generalüberholung von außen, insbesondere wenn Ihre Pfeife über ein Kautschukmundstück verfügen sollte. Aber der Reihe nach...

 

Die Reinigung - weniger ist mehr!

Sparen Sie nicht am falschen Ende. Wenn Sie mit Filter rauchen, sollten Sie diesen unbedingt nach jedem Rauchen auswechseln. Er hat sich mit Kondensat und Teer vollgesaugt und seinen Dienst getan. Sie trinken den Wein ja auch nicht aus dem Glas von gestern. Auch sollten Sie aus dem gleichen Grund die Bohrung im Mundstück und den Rauchkanal reinigen. Geizen Sie nicht mit Reinigern. Manchmal brauch man auch mal zwei bis drei. Wenn keine Verfärbungen mehr sichtbar sind, passt es. Hin und wieder sollten Sie auch einmal mit einer speziellen Reinigungsflüssigkeit durchputzen. Um die Filterkammer zu säubern biegen Sie den Reiniger in der Mitte und drehen ihn darin einige Male hin und her. 

Nach jedem Rauchen sollten Sie Ihrer Pfeife einen Tag Pause gönnen, denn das Holz ist durch die Hitze strapaziert und die Innenwände feucht und müßen erst langsam wieder austrocknen. Sie können die Asche aus diesem Grund ruhig noch in der Pfeife belassen, denn sie dient als Schwamm und beschleunigt somit die Trocknung in der Bodenregion. Später wird der verbliebene Tabak mit Hilfe des Pfeifenbesteckes aus dem Kopf entfernt und an einem weichen Gegenstand ausgeklopft, dies ist vorzugsweise der Kork im Pfeifenaschenbecher.  

 

Die Pflege

Der Pflege des Mundstückes gilt besondere Aufmerksamkeit. Acrylmundstücke beißen sich zwar relativ hart, haben jedoch den entscheidenden Vorteil, das sie auch nach langem Gebrauch noch glänzend ausschauen und der Geschmack unverändert bleibt. Ganz anders verhält es sich hingegen mit Kautschuk/ Ebonitmundstücken. Diese liegen zwar angenehm zwischen den Zähnen, doch reagieren sie stark auf Licht und setzen dabei Schwefelpartikel frei. Weder schmeckt das besonders gut, noch sieht das toll aus. Zur Behebung des Problems gibt es deshalb spezielle Pflegetücher und Pasten im Fachhandel, die das Mundstück wieder auf Vordermann bringen.

Je nach Intensität des Gebrauchs kommt bei jeder polierten Pfeife irgendwann auch einmal der Moment, wo der Glanz der Oberfläche nachläßt, Mit  imprägnierten Pflegetücher kann dieser jedoch wieder hergestellt werden. Bei starker Beanspruchung des Materials oder bei sehr alten Stücken hilft meist nur eine Intensivpflege. Dabei können der Pfeifenkopf und der Holm mit Canaubawachs reaktiviert werden. Am besten geht dies mit einer Poliermaschine und weichen Baumwollscheiben.  

Auch der Brennraum bedarf der Pflege, den dort setzt sich nach Gebrauch eine Kohleschicht, auch Cake genannt an. Diese ist dringend erwünscht, denn Sie gibt dem Holz zusätzlichen Schutz vor der Glut und absorbiert Feuchtigkeit und Teer. Dennoch sollte eine Stärke von 1-1,5mm nicht überschritten werden. Zum einen schmeckt die Pfeife sonst nach altem Tabak, zum anderen baut sich innerhalb des Kopfes eine Spannung auf, die diesen zum Platzen bringen kann. Mit Hilfe eines Pip Nets oder Reamers kann die Kohlekruste gleichmäßig reduziert werden.